Bild einer USA-Flagge, die an einem Gebäude hängt

Die 5 größten Tech-Unternehmen in den USA

Technologie ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir shoppen online, kommunizieren über soziale Medien und bestellen eine Pizza oder ein Taxi mit einer App. Das spiegelt sich auch auf dem Aktienmarkt wider. Technologieaktien haben jahrelang hervorragend abgeschnitten, bis sie im Jahr 2022 plötzlich im Kurs fielen. Höhere Zinsen, hohe Inflation und unsichere wirtschaftliche Bedingungen trafen den US-Technologiesektor, ließen Milliarden von Dollar verdampfen und führten dazu, dass viele ihren Arbeitsplatz verloren. Aber der Sektor zeigt sich widerstandsfähig, und die meisten US-Tech-Unternehmen kehren zu ihrer alten Form zurück.

Anders als bei der Dotcom-Blase zu Beginn dieses Jahrhunderts haben die meisten Technologieunternehmen die Start-up-Phase längst hinter sich gelassen und sind strukturell profitabel. Viele Menschen verlassen sich auf die angebotene Technologie. Im Jahr 2000 spielten Hardware-Unternehmen eine führende Rolle in der Branche, aber jetzt dominieren Software-, Chip-, Kommunikationsdienstleistungs- und Fintech-Unternehmen. Nur eine Handvoll Tech-Giganten ist für die Outperformance des Sektors an der US-Börse verantwortlich. Sie haben eine dominante Stellung in bestimmten Segmenten der digitalen Wirtschaft erlangt. Wir listen hier die 5 größten US-Tech-Unternehmen nach ihrer Marktkapitalisierung auf (Stand: August 2023).

Apple (AAPL)

Apple ist seit Jahren eines der größten Unternehmen der Welt. Im Jahr 2018 war der iPhone-Hersteller das erste Unternehmen, das die Wertgrenze von 1 Bio. $ durchbrach. Anfang 2022 übertraf das Unternehmen sogar kurzzeitig die Marke von 3 Bio. $, konnte dieses Niveau aber nicht halten. Derzeit liegt die Marktkapitalisierung bei 2,77 Bio. $. Damit ist Apple immer noch mit Abstand das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Das Unternehmen aus Cupertino profitiert von der anhaltenden Beliebtheit von iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, Apps aus dem App Store und Dienstleistungen. Während der Covid-19-Pandemie waren Apples Geräte und Gadgets Mangelware, da Menschen noch mehr auf Technologie angewiesen waren, um von zu Hause aus zu arbeiten.

Microsoft (MSFT)

Mit einer Marktkapitalisierung von 2,41 Bio. $ liegt Microsoft auf dem zweiten Platz. Das Traditionsunternehmen lebt immer noch vom Erfolg von Windows und dem Softwarepaket Office. Aber in den letzten Jahren hat Microsoft auch auf dem Markt für Cloud-Dienste Fuß gefasst, bei denen die Kunden Software und Infrastruktur wie Server im Rahmen eines Abonnementmodells erwerben. Der Vorstoß in die Cloud tut dem Unternehmen gut: Sein Börsenwert hat sich in zehn Jahren verzehnfacht.

Alphabet (GOOGL)

Die Nummer drei auf der Liste ist Alphabet. Der Mutterkonzern von Google ist an der Börse 1,64 Bio. $ wert. Wenn der Slogan ‚Big Tech‘ irgendwo zutrifft, dann bei Google. Mit seinem mobilen Betriebssystem Android, das auf rund 71 % aller weltweit verkauften Smartphones zum Einsatz kommt, seiner Suchmaschine Google und seinem Internetbrowser Chrome hat Alphabet eine marktbeherrschende Stellung. Es überrascht nicht, dass Alphabet regelmäßig in Kartellverfahren verwickelt ist. Im Jahr 2018 verhängte die Europäische Kommission eine Strafe von 4,34 Mrd. € gegen Google, weil es gegen die EU-Wettbewerbsregeln verstoßen hatte. Ende 2022 und Anfang 2023 stürzte der Aktienkurs von Alphabet ab. Die Investoren sorgten sich um Googles Position in der Suche, da die neue Technologie KI auf dem Vormarsch ist. Das Vertrauen scheint jedoch wiederhergestellt zu sein, denn die Aktie hat sich seither von diesem Einbruch erholt.

Amazon (AMZN)

An vierter Stelle steht Amazon. In einem Vierteljahrhundert hat sich das Unternehmen von einer Online-Buchhandlung zu einem Internetkonglomerat mit einem astronomischen Börsenwert von 1,39 Bio. $ entwickelt. In Amazons Online-Shop gibt es Millionen von Produkten und der Konzern hat viele Tochterunternehmen, wie z. B. die Supermarktkette Whole Foods, den Video-Streaming-Dienst Amazon Prime Video und den Web- und Cloud-Dienst Amazon Web Services (AWS). AWS wurde 2003 gegründet und ist derzeit das profitabelste Geschäftssegment von Amazon. Neben den Cloud-Diensten verdient Amazon auch viel Geld mit Prime-Abonnements und Werbung. Ende 2022 verlor Amazon die Hälfte seines Wertes, verließ den ‚Trillion Dollar Club‘ und sein Aktienkurs fiel um 51 %. Grund dafür waren die Inflation und steigenden Zinsen, aber auch an die Folgen einer Welt nach dem Ende der Covid-Pandemie. Während der Lockdowns waren Menschen auf Online-Händler wie Amazon angewiesen. Aber als die Wirtschaft sich wieder öffnete, kehrten sie in die Läden zurück und gaben ihr Geld woanders aus. Seitdem ist das geht es dem Unternehmen wieder besser und es wurde 2023 erneut in den ‚Trillion Dollar Club‘ aufgenommen.

NVIDIA (NVDA)

Zu guter Letzt ist da noch NVIDIA. Der Aufstieg des Unternehmens verlief in den letzten Jahren schnell und steil. Das Wachstum von ‚nur‘ 100 Mrd. $ Ende 2019 auf eine Marktkapitalisierung von 1,16 Bio. $ im Jahr 2023 kann als beeindruckend bezeichnet werden. Dieses bedeutende Wachstum hat es NVIDIA ermöglicht, Tesla und Meta aus den Top 5 zu verdrängen. Das 1993 gegründete Unternehmen, das 1999 an die Börse ging, hat in den letzten 20 Jahren die Welt verändert. Mit seinen innovativen Produkten und seinem Geschäftsmodell hat das Unternehmen seine Konkurrenten überflügelt und das Vertrauen von Investoren weltweit gewonnen. Der Schwerpunkt von NVIDIA liegt auf der Entwicklung von Grafikprozessoren, Chipsätzen und anderer Multimedia-Software. Die Flaggschiffe des Unternehmens, der Grafikprozessor (GPU) und der Tegra-Prozessor, haben die Gaming-Industrie verändert, den Aufstieg der künstlichen Intelligenz beschleunigt und sind die treibende Kraft hinter Supercomputern, Robotern, Drohnen, Autos, Spielekonsolen und Unterhaltungsgeräten. Da das Unternehmen weiterhin innovativ ist, expandiert und neue Märkte erschließt, ist es bei Anlegern weiterhin eine beliebte Aktie.

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Quellen: SSGA, companiesmarketcap.com, Digiday Wall Street Journal, CNBC, Forbes

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