Orders

Die Orderverwahrung speichert Ihre Order, wenn Sie sie außerhalb der Handelszeiten platzieren. Ihre Order wird an die entsprechende Börse geschickt sobald diese öffnet. Orders für europäische Börsen werden an Handelstagen um 7:15 Uhr (ME(S)Z) geschickt und Orders für nordamerikanische Börsen werden an Handelstagen um 15:29:30 (ME(S)Z) geschickt.

Ja. Ihnen stehen bei DEGIRO viele verschiedene Orderarten zur Verfügung. Eine vollständige Liste aktuell verfügbarer Orderarten finden Sie unter ‚Produkte & Handelsplätze‘. Erklärungen zu den unterschiedlichen Orderarten finden Sie hier im Help Center sowie auch im Dokument Order und Orderausführungsgrundsätze.

Es ist möglich eine Order per Telefon aufzugeben. Hierbei fallen zusätzliche Gebühren an, die Sie dem Dokument ‚Preisverzeichnis‘ entnehmen können. Telefonorders platzieren Sie über 0049 (0)69 365 065 457.

Wenn Sie aus unbestimmten Gründen keine Order über den Webtrader platzieren können, können Sie eine E-Mail an orders@degiro.deverschicken.

 

Wenn Sie eine E-Mail mit Ihrer Order schicken, wird diese Order ausgeführt, sofern die Preise am Markt dies zulassen. Die Order wird von DEGIRO an die jeweilige Börse geschickt, wenn die E-Mail die folgende Information enthält:

 

  • Benutzername:

  • Produktname:

  • ISIN:

  • Kauf oder Verkauf:

  • Börse:

  • Anzahl:

  • Orderart: LIMIT

  • Kurs:

  • Tagesgültig oder unbegrenzt: DAY

  • Uhrzeit: (Zeitpunkt des E-Mail-Eingangs)

 

Eine E-Mail-Order muss einen Maximalbetrag haben. Zudem gelten zusätzliche Gebühren, die Sie dem Dokument ‚Preisverzeichnis‘ entnehmen können.

Eine Order, die während der Handelszeiten platziert wird, wird sofort an die Börse geleitet. Wenn die Order nicht ausgeführt wird, bleibt sie offen. Tagesgültige Orders werden automatisch vor Eröffnung des folgenden Handelstags automatisch entfernt; Unbefristete Orders können ab 7:15 Uhr (ME(S)Z) am nächsten Handelstag gelöscht werden.

 

Wenn Sie versuchen eine offene Order außerhalb der Handelszeiten zu stornieren oder zu modifizieren, wird der Stornierungs- bzw. Modifizierungsauftrag in der Orderverwahrung gespeichert. Weitere Informationen zur Orderverwahrung entnehmen Sie bitte dem Punkt „Wie funktioniert die Orderverwahrung?“.

Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Dokument ‚Orders & Orderausführungsgrundsätze‘.

Für diese Orderart wählen Sie den Betrag, den Sie in eine Kombination aus Produkten investieren möchten, und spezifizieren dann die entsprechenden Produkte. Sie können die gewünschte Bezugsgröße für jedes Produkt als Prozentangabe festlegen. Aktien können für  exakt den angegebenen Betrag zum aktuellen Preis gekauft werden. Für die kombinierte Order entfällt eine zusätzliche Gebühr, die nicht die festen Kosten je Produkt enthält

Eine Limit-Order bezeichnet den Ordertyp, den Sie verwenden, um bis zu einem bestimmten Preis (also Preis gleich Limit oder besser) zu kaufen oder verkaufen. Damit behalten Sie Kontrolle über den Ausführungspreis.

 

Eine Limit-Kauforder wird nur zum Limit-Preis oder darunter ausgeführt. Wenn Sie beispielsweise eine Aktie zu einem Preis von maximal 20 EUR kaufen möchten, können Sie eine Kauforder mit einem Limit von 20 EUR platzieren. Durch die Verwendung einer Limit-Order anstelle einer Market-Order kaufen Sie die Aktie nicht zu einem höheren Preis; es ist aber möglich, dass Sie weniger Aktien oder gar keine Ausführung erhalten.

 

Symmetrisch zur Limit-Kauforder kann eine Limit-Verkauforder nur zum Limit-Preis oder darüber ausgeführt werden.

 

Wenn der angegebene Preis zu einem Zeitpunkt nicht erhältlich ist, wird Ihre Order an die Börse gesendet, an der die günstigste Ausführung erwartet wird. Einige Produkte bieten die Möglichkeit, den Ausführungsort auszuwählen. In diesem Fall müssen Sie die Orderart ‚Eigenes Routing‘ wählen.

 

Orders werden in der exakten Reihenfolge ausgeführt, in der sie platziert wurden.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Dokument ‚Orders & Orderausführungsgrundsätze‘.

Sie platzieren eine Order zum besten aktuell verfügbaren Preis. Dies kann gewünscht sein, wenn Sie Ihre Order in jedem Fall ausgeführt haben möchten. Vor allem bei weniger liquiden Produkten können Sie allerdings eine schlechtere Ausführung bekommen als erwartet. Darum raten wir bei dieser Orderart zur Umsicht.

Sie platzieren eine Order um Ihren Verlust zu begrenzen, wenn eine von Ihnen gehaltene Aktie im Wert fällt. Sobald der Preis einer Aktie Ihr Stop-Loss-Niveau erreicht, wird eine Bestens-Order an den Ausführungsort geleitet. Eine Stop Loss Order kann ebenfalls beim Kauf verwendet werden. Hier fungiert sie als "Start Buy Order" und definiert den Kurs, zu welchem Sie einsteigen möchten.

Entsprechend können Sie bei einer Short-Position eine Stop-Loss-Order platzieren, wenn der Preis steigt. Das Stop-Loss-Limit ist das Preisniveau, ab welchem Sie Aktien zurückkaufen.

In den meisten Fällen wird der letzte Preis als Auslöser genutzt; es können aber auch der Geld- oder Briefkurs verwendet werden. Um eine schlechte Ausführung zu ungünstigen Preisen zu vermeiden, wird in einigen Produktsegmenten der Stop-Loss nicht ausgelöst, wenn keine Market-Maker-Kurse im Markt sind oder diese nicht sichtbar sind.

Beispiel: Verkauf von 20 Stück der Aktie ABC. Aktueller Kurs bei 10 EUR. (1) Sie platzieren eine Verkaufs-Order mit einem Stop Loss bei 9 EUR. (a) Der Kurs fällt auf 9,25 EUR, keine Auswirkung. (b) Der Kurs fällt auf oder unter 9 EUR. Die Order wird aktiv und zum nächsten gehandelten Kurs an der Börse ausgeführt. (2) Sie platzieren eine Verkaufs-Order mit einem Stop Loss bei 11 EUR. Die Stop Loss Bedingung ist erfüllt und Sie haben eine sofortige Ausführung.

Beispiel: Kauf von 20 Stück der Aktie XYZ. Aktueller Kurs bei 10 EUR. (1) Sie platzieren eine Kauf-Order mit einem Stop Loss bei 11 EUR. (a) Der Kurs steigt auf 10,50 EUR, keine Auswirkung. (b) Der Kurs steigt auf 11,01 EUR. Die Order wird aktiv und zum nächsten gehandelten Kurs an der Börse ausgeführt. (2) Sie platzieren eine Kauf-Order mit einem Stop Loss bei 9 EUR. Die Stop Loss Bedingung (hier "Start Buy" wenn Preis > 9 EUR) ist erfüllt und Sie haben eine sofortige Ausführung.

Dieser Orderart ist dazu konzipiert, eine Stop-Loss-Order zu begrenzen. Die Stop-Limit-Order fügt der Stop-Loss-Order ein Limit-Niveau hinzu.

Sobald der Preis einer Aktie Ihr Stop-Limit-Niveau erreicht, wird der Stop-Loss ausgelöst. Dies bedeutet, dass bei Erreichen des Stop-Preises die Stop-Limit-Order zu einer Limit-Order wird, bei der Sie eine Ausführung zum Limit-Preis oder besser erhalten.

Bei einer Kauforder muss das Limit höher als der Stoppreis sein, bei einer Verkauforder niedriger als der Stoppreis. Beispiel: Verkauf Aktie A, aktueller Kurs = 10 EUR, Verwendung einer Stop Limit Sell Order. Beim Verkauf gilt aktueller Kurs > Stop Loss > Limit. Kurs = 10 EUR, Stop Loss = 9 EUR, Limit = 8 EUR. Verkauft wird, wenn ein Kurs zwischen 8 und 9 EUR getroffen wird. (1) Kurs fällt auf 9,01 EUR - keine Auswirkung. (2) Kurs fällt auf 8,50 EUR - Stop Loss aktiviert, es kommt zum Verkauf. (3) Kurs fällt auf 9,01 EUR, anschließend direkt auf 7,99 EUR. Limit wird aktiv, erst bei Kurs-Erholung auf 8 EUR oder höher wird verkauft.

Wenn Sie Ihre Order platzieren, wird sie sofort an die entsprechende Börse geschickt. Die Order wird fast sofort danach angenommen. Falls die Börse geschlossen ist, wenn Sie Ihre Order platzieren, wird sie in der Orderverwahrung gehalten. Weitere Informationen zur Orderverwahrung entnehmen Sie bitte dem Punkt „Wie funktioniert die Orderverwahrung?“.

 

Orders für nicht-gelistete Investmentfonds werden gesammelt und gebündelt an den Emittenten versandt. Sobald die Order geschickt wurde, kann sie nicht mehr storniert werden und wird innerhalb von drei Werktagen bearbeitet.

Eine tagesgültige Order bleibt offen bis sie im Laufe des Handelstags ausgeführt wird oder bis der jeweilige Markt für den Tag schließt. Am Ende des Handelstags wird die Order automatisch entfernt.